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Fit für den Lehrerberuf?
Ein Fragebogen zur Selbsteinschätzung, den wir allen Studierenden empfehlen.
Die Professur für Lehr- und Lernforschung bietet die erziehungswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen im Rahmen der Didaktischen Ausbildung an der ETH Zürich an. An der Professur arbeiten Psychologen, die sich in ihrer wissenschaftlichen Arbeit auf das schulische Lernen im mathematischen und naturwissenschaftlichen Bereich spezialisiert haben, gemeinsam mit Pädagogen und Lehrpersonen. Angegliedert an die Professur ist das Kompetenzzentrum EducETH, unter dessen Dach Kooperationsprojekte mit Gymnasien angesiedelt sind, die der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen dienen. Dazu gehören das ABZ für Informatik, das MINT-Lernzentrum für die Schule, das Life Science Learning Center und das SELF!-Projekt.
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Die erziehungswissenschaftliche Ausbildung ist geprägt von der Vorstellung, dass eine Lehrperson vor allem adaptive Expertise benötigt, weil sie in einem höchst komplexen Handlungsfeld permanent Entscheidungen unter Unsicherheit treffen muss. Einer so gestalteten Anforderungssituation wird man nicht durch die rezeptartige Anwendung von Methoden und Routinen gerecht, sondern durch eine permanente Abstimmung zwischen Unterrichtszielen, Lernangeboten und der Diagnose von Schülerwissen. Dieses komplexe Beziehungsgeflecht wird beispielsweise durch das auf den Zürcher Erziehungswissenschaftler Helmut Fend zurückgehende Angebots-Nutzungs-Modell des Unterrichts dargestellt. Dies ist der theoretische Rahmen in dem die vier Lehrveranstaltungen der erziehungswissenschaftlichen Lehre verankert sind. Eine genaue Beschreibung können Sie hier im PDF-Format herunterladen. |
Welche der Veranstaltungen Sie belegen können, hängt von Ihrem Ausbildungs- bzw. Studiengang ab. Bitte informieren Sie sich auf den Seiten der Didaktischen Ausbildung.
Es werden die Grundlagen des menschlichen Lernens und der Informationsverarbeitung aus kognitionspsychologischer Sicht behandelt. Das hier erworbene Wissen soll den Lehrpersonen helfen, schulisches Lernen zu systematisieren und Gründe für erfolgreiches und weniger erfolgreiches Lernen zu finden. Genauere Informationen finden Sie auf der Homepage der Veranstaltung.
Es werden lernwissenschaftlich fundierte Instrumente zur Planung und Durchführung von Unterricht vorgestellt, der lehrergesteuert, aber schülerzentriert ist. Hauptthemen sind die professionelle Formulierung von Lehrzielen, der reflektierte Einbezug anerkannter Methoden zur Unterrichtsgestaltung sowie die kompetente Verwendung von Materialien und Hilfsmitteln im konkreten Unterricht. Durch praxisnahe semesterbegleitende Übungsaufgaben wird der Transfer von der Theorie zu einer reflektierten Praxis gefördert. Inhalte und Modalitäten werden im Einzelnen auf der Homepage der Veranstaltung beschrieben.
Die wissenschaftlich fundierte Diagnose von Schülerwissen, daraus abgeleitet die Anpassung der Lernangebote an die Voraussetzungen der Lernenden (formative assessment) sowie die an Unterrichtszielen orientierte Leistungsmessung (summative assessment) werden auf wissenschaftlicher Grundlage thematisiert. Theoretische Aspekte werden auch in Form von Unterrichtssimulationen auf ihre praktische Relevanz hin reflektiert. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage der Veranstaltung.
Die besonderen Anforderungen des Lehrerberufs – wie beispielsweise der Umgang mit Zielkonflikten und problembehaftete soziale Interaktionen – stehen im Mittelpunkt. In Rollenspielen werden schwierige Gespräche geübt und es werden Präventionsprogramme im Umgang mit der Burnout-Problematik behandelt. Genauere Informationen finden Sie auf der Homepage der Veranstaltung.
Diese Beschreibung bezieht sich auf die neue Version von EW 4 (ab HS 2010). Informationen zur auslaufenden alten Version finden Sie hier.
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